Donnerstag, 30. April 2015

Pakistan

11.12.-27.12.2014



Zwei Wochen in Pakistan

Mitte Dezember ist es soweit. Es steht fest, wir gehen nach Pakistan. Obwohl wir uns beide am Anfang der Reise einig waren, Pakistan aufgrund der unstabilen Lage und der Tatsache, dass Touristen immer wieder das Ziel von Überfällen und Entführungen sind, auszulassen. Als wir uns Pakistan jedoch nähern und die Meinungen anderer Reisenden hören, die selbst da gewesen waren, haben wir jetzt doch unsere Meinung geändert. Wir werden dadurch motiviert und inspiriert das Land der K2 zu bereisen, sind uns aber immer noch unsicher, als wir unser Visum beantragen. Selbst als wir den Flug buchen, sind wir uns noch nicht 100% sicher. Eins steht aber fest – wir werden fliegen, um das für Touristen gefährlichste Gebiet – Balutschistan – zu meiden. Ab Islamabad ist Pakistan verhältnismäßig sicher. Wir checken noch die Statistiken bei Wikipedia, laut denen ist es in diesem Jahr in Pakistan am “ruhigsten”. Via couchsurfing kontaktieren wir im Voraus wieder ein paar Gastgeber und dann steht uns nichts mehr im Weg.
Um ein teueres Taxi zum Flughafen in Dubai zu vermeiden, nehmen wir die letzte Metro um Mitternacht, die aber viel zu früh da ist, denn unser Flug geht erst um 4 fUhr früh am Morgen. Wir verstecken uns im Park in der Nähe des Flughafens zwischen den Hecken und schlafen noch ein bisschen. Dann steht uns doch etwas im Wege – Da wir über Land nach Indien weiterreisen wollen, haben wir nur ein Hinflugticket gebucht. Wir müssen aber irgendwie beweisen, dass wir Pakistan innerhalb unserer Visumsfrist verlassen. Das geht nur mit einem Flugticket, sonst dürfen wir nicht fliegen! Um 3 Uhr in der Nacht suchen wir im Internet, wo wir ein Flugticket buchen und gleich darauf wieder stornieren könnten ohne große Gebühren dafür bezahlen zu müssen. Es endet mit Hilfe eines Reisebüros, das dies für uns macht. 50$ pro Person fliegen somit aus dem Fenster und wir nach Islamabad.
Im Flugzeug sitzen ausschließlich Männer, bis auf eine weiße Frau mit Kindern. Alle spielen mit der Stewardes das Spiel An- und Abschnallen, kurz vor der Landung klingelt ein Handy, ganz natürlich nimmt der Mann ab und telefoniert. Ein Kindergarten ist einfacher zu führen als 150 Pakistanis in einem Flugzeug. Wir sind überrascht und bekommen sogar ein Frühstück serviert! Scharfer Klops dazu ein kleines süßes Brötchen und Joghurt mit Zucker.
In Islamabad angekommen werden wir von Babar nett empfangen und abgeholt. Er wird unser Gastgeber für eine ganze Woche sein. Als wir vom Flughafen zu seinem Haus nach Rawalpindi fahren, bemerken wir, dass es überall bewaffnette Männer gibt – ein Anblick, an den wir uns gewöhnen müssen- und dass man viele Checkpoints passieren muss. Ob man sich dadurch sicherer fühlt oder nicht, ist die Frage. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns nicht satt sehen können an dem bunten Treiben, was auf den Straßen herrscht. Es ist eine völlig andere Welt nach den VAE und Oman und nach allem, was wir bis jetzt gesehen hatten. Es wuselt in den Straßen, man sieht viele Farben, denn die Kleider der Frauen sind sehr bunt. Es gibt viele Männer, die langen Bärte tragen und eine interessante Ausstrahlung haben. Es wird laut gehupt, und auf der Straße scheint es gar genug Platz zu geben, trotzdem kommen alle irgendwie durch. Der Mann mit der Eselkarre mit Bananen, eine Fahrradrikscha, Männer auf Motorrädern mit bunt eingehüllten Frauen hinten drauf, deren Tuch wie ein Schleier durch die Luft weht. Das alles sieht wie ein organisiertes Chaos aus und ist dabei so fotogen, dass uns das nur starren lässt.
Für eine Woche bleiben wir in Rawalpindi, der chaotischen und bunten Zwillingsstadt von Islamabad, bei Babar in einem seiner Häuser. Er verkauft gerade sein Business und hat viel Zeit für uns, da er jeden Tag nur 15 Minuten arbeiten muss. So zeigt er uns unter anderem die Immobilienbörse in Islamabad und wir unternehmen mehrere Ausflüge in die näher und weiter entfernten Ecken von Punjab. Er erklärt uns viele Sachen über Pakistan, die einen starren lassen und manchmal richtig leid tun können. Er hat viele Bekannte, mehrere von ihnen werden uns vorgestellt und wir nehmen sogar an einer afghanischen Trauerzeremonie teil, was für uns ganz beeindruckend ist. Zudem werden wir noch von Babars Koch Amir verwöhnt, der jeden Tag drei warme Mahlzeiten zaubert. Von einem Freund werden wir in eine Villa aus den Kolonialzeiten eingeladen, es werden Fisch und viel leckeres Essen für uns vorbereitet....und viel anderes. Obwohl wir schon von der pakistanischen Gastfreundschaft viel gehört haben, hat dies alle unsere Erwartungen übertroffen und wir hatten uns unseren Aufenthalt mit so freundlichen Leuten in Pakistan wirklich nicht vorgestellt.
Doch dann passiert das traurige Ereignis in Peshawar bei dem in einer Schule 150 Schüler und Lehrer von der Taliban erschossen werden und die Atmosphäre und Stimmung im ganzen Land, sogar in Indien, ist traurig und wir haben das Gefühl, dass etwas in der Luft liegt.
Da wir den Landweg nach Indien nehmen wollen, begeben sich unsere nächsten Schritte nach Lahore, in die Grenzstadt zu Indien. Wir fahren mit dem Bus und selbst hier wird vor dem Losfahren ein Video von allen Passagieren gedreht und Personen und Gepäckstücke werden gescannt, wie auf dem Flughafen. Als wir ankommen, fahren wir mit Ahsan zu einem Platz um Kerzen zum Andenken der in Peshawar ermordeten niederzulegen.
Wir dachten die Transvestiten auf Pakistans Straßen könnten in diesem konservativen Land nichts mehr toppen an Kuriosität, die Sufinacht in Lahore konnte es jedoch. Wir kamen ca. 22 Uhr an einem Grundstück in der Innenstadt an, schon Häuserblöcke vorher waren die Straßen noch mehr als sonst verstopft. Wir wunderten uns zuerst, dass es trotz dieser Menschenmassen keine Sicherheitskontrollen am Eingang gibt, die ansonsten an jedem Supermarkt und Busbahnhof stattfinden. Im Innenhof drängeln wir uns an blutjungen und alten bärtigen Männern vorbei, zu einem Kreis, der als Bühne dient. Zwei Männer spielen stehend unglaublich laut und schnell jeweils eine Doppeltrommel. Um sie herum drehen, schütteln und fuchteln sich Männer in langen Hemden und mit langen schweißnassen Haaren in ein Trance. Alles ist ein riesen Gedränge und wir sehen anfangs keine einzige Frau. Männer geben Daniela zu verstehen, dass sie einen seperaten Platz einnehmen muss. Dieser befindet sich in einer Art Käfig neben dem Bühnenkreis. Die Männer indes rauchen entweder 6 Zigaretten zu gleich oder drehen sich einen Joint zur Berauschung. Wir bleiben bis zu Mitternacht, die Musik und Tänze dauern jedoch bis in die Morgenstunden an.
Am nächsten Tag steht eine weiter Kuriosität an. Die Grenzzeremonie an der pakistanisch-indischen Grenze. Jeden Abend wird die Grenze geschlossen und die Landesfahnen werden in einer pompösen Zeremonie eingeholt. Die Soldaten auf beiden Seiten sehen aus wie Kampfhähne und versuchen auch mit ihrem Gebähren möglichst übertriebene Stärke zu demonstrieren. Dem indischen Kollegen wird innerhalb eines Augenschlags die Hand geschüttelt und die Soldaten werden durch Animateure und das Publikum angefeuert.
Eines Abends nach einem ausgiebigen Essen schlägt unser Gastbeger vor, dass wir zur besserenVerdauung das einheimische Paan probieren sollen. Wir gehen zu einem Straßenstand. Ein Mann bestreicht ein frisches grünes Betelblatt mit einer braunen Betelpaste und einer weißen Kalkpaste, legt darauf eine Art Kautabak und ein paar süße Streusel und rollt es zu einer kleinen Wurst. Wir machen uns bereit und öffnen weit unseren Mund und der Mann steckt uns die kleine Wurst direkt in den Mund und wir kauen darauf bis alles zu einem Brei wird. Ich muss so lachen über diese Zeremonie. In der Nacht vergeht mir jedoch das Lachen, als alles wieder oben und unter raus kommt.
Weihnachten rückt immer näher und wir wissen noch nicht, ob wir das in Pakistan oder schon in Indien verbringen wollen. Bei unserem Gastgeber treffen wir jedoch auf zwei weitere Deutsche. Die eine davon, Steffi, ist zufällig mit Jo und Anja durch Baluchistan gefahren. Die beiden hatten wir in Garmeh, Iran getroffen. Nun stellt sich heraus, dass Jo und Anja auch über Weihnachten in Lahore sein werden. Also beschließen wir alle zusammen Weihnachten zu verbringen. Ali, unser Gasgeber ist von der Idee auch begeistert, hat er doch noch nie Weihnachten gefeiert. Wir kaufen alle Zutaten für Kartoffelsalat, Klopse und Fischschnitzel, kleine Geschenke und Ali besorgt sogar einen kleinen Plastikweihnachtsbaum. Wir packen die Geschenke ein und würfeln am Heilig Abend darum. Es wird ein wirklich schöner Abend, mit schrägen Weihnachtsliedern und Gitarrenspiel. Der Tag wird nur getrübt als wir, 6 Ausländer, Ali und seine Mutter einen kleinen Spaziergang zu einem Teehaus machen wollen. Nach einer Weile hält neben uns ein Polizei Pick-up und wir werden aufgefordert auf die Ladfläche zu klettern und mit zur Polizeistation zu kommen. Dort erklärt uns der Polizeichef, dass bei ihnen ein Anruf eingegangen sei, dass 8 verdächtige Leute, vielleicht sogar Terroristen durch die Straßen laufen. Als wir ihn vom Gegenteil überzeugen, bittet er um Entschuldigung für die Verdächtigung und lädt uns zum Tee ein. Alis Mutter ist trotzdem besorgt, da sie Ärger bekommen könnte, weil sie ohne ihren Ehemann mit fremden Männern durch die Straßen gelaufen ist.
Es ist mittlerweile grau-kalt in Pakistan. Wir haben jeden Tag von früh bis abends Nebel und die Temperatur steigt nicht mehr als auf 10°C. Keines der Häuser hat eine Heizung, die 3 Wochen Winter harrt man einfach aus. Am Abend mummeln wir uns deshalb zu sechst auf einer kleinen Couch ein und schauen freakige Filme. Wir verstehen uns super mit Steffi und beschließen deshalb zusammen mit ihr nach Indien zu reisen.
Nach nur 2 Wochen verlassen wir also dieses Land mit gemischten Gefühlen. Wir konnten unsere bisher schönsten couchsurfing Erlebnisse erleben. Danke an BABAR, Ahsan und Ali und seine Familie. Haben aber auch gemerkt, dass das Land tief geprägt ist von der Gewalt und dem Terror der letzten Jahre. Und da das Wetter im Dezember schon zu kalt war, haben wir uns diesmal das schönste – nämlich die BERGE- entgehen lassen. Inschallah ein anderes Mal!




Dva týdny v Pákistánu.




V půli prosince nastává okamžik, kdy je rozhodnuto, že se vydáme do Pákistánu. A to ačkoli jsme se na začátku cesty shodli, že Pákistán vzhledem k nestabilní situaci a únosům turistů vynecháme. Jak se ale přibližujeme k Pákistánu a dostávají se k nám názory cestujících, kteří se odsud vrací, nastává čas rozhodnutí změnit. Dostává se nám motivace a inspirace navštívit zemi, kde se nachází K2, ale úplně jistí si ještě nejsme ani když žádáme o vízum. Dokonce i v okamžiku kdy si rezervujeme letenku to není 100%. Jedno je ale jisté – do Pákistánu poletíme, abychom se vyhli pro turisty nejnebezpečnější oblasti – Balučistánu. Od Islámabádu je Pákistán relativně bezpečný. Kontrolujeme ještě statistiky na Wikipedii, podle kterých je v Pákistánu tenhle rok “nejklidněji”. Přes couchsurfing kontaktujeme několik hostitelů, a pak už nám nestojí v cestě nic.
Abychom se v Dubaji vyhli drahému taxi, jedeme posledním metrem kolem půlnoci, které je ale na letišti moc brzo, jelikož náš let je až ve čtyři ráno. Schováváme se mezi živý plot v parku kousek od letiště a dáváme si šlofíka. Nakonec nám ale přeci jen něco stojí v cestě – jelikož chceme z Pákistánu do Indie pozemní cestou, zarezervovali jsme si pouze letenku tam. Na letišti ale musíme prokázat, že Pákistán do uplynutí víza opustíme. To je ale možné jen letenkou, jinak nám nedovolí letět. Ve tři ráno tak na letišti spekulujeme jak to s co nejmenší ztrátou udělat – kde zarezerovat a následně zrušit let aniž bychom museli vysoké poplatky. Nakonec to končí pomocí cestovní agentury – 50$ za osobu letí z okna a my do Islámabádu.
V letadle sedí výlučně muži, až na jednu bělošku s dětmi. Všichni hrají se stewardkou hru připoutávání a odpoutávání se, a když chvilku před přistáváním jednomu pánovi zvoní telefon, zcela samozřejmě to zvedá a nerušeně telefonuje. Mít na starosti školku je jednodušší než mít na starosti letadlo se 150 Pákistánci. Nevěřícně kroutíme hlavou nad jejich chováním a také nad snídaní, která se před námi náhle objevuje. Takové luxusní přivítání v Pákistánu – ostrý karbanátek se sladkou houskou a sladkým jogurtem.
Po přistání v Islámabádu nás vítá a vyzvedává Babar, který bude naším hostitelem po celý týden. Cestou z letiště k jeho domu v Rawalpindi si všímáme, že jsou všude ozbrojení muži – pohled, na který si zde člověk rychle zvykne- a taky spousta kontrolních stanic. Jen je otázkou, jestli se díky tomu člověk cítí jistěji. Nic to ale nemění na tom, že se nemůžeme vynadívat na pestré dění na ulicích. Po Spojených arab. emirátech, Ománu a po všem, co jsme doposud na téhle cestě viděli je to pro nás úplně jiný svět. Na ulicích panuje čilý ruch a všude je vidět spousta barev, neboť oděvy žen jsou doslova pestrobarevné. Vidíme spoustu mužů s pořádným plnovousem a z jejich tváří vyzařuje cosi zvláštního. Hlasité troubení a ulice se zdá být příliš úzká na to, aby projel muž s oslem poháněným vozíkem vezoucí banány, cyklorikša, muži na motorkách vezoucí vzadu ženy zahalené v barevných oděvech,jejichž šátek za nimi vlaje jak dlouhý závoj. Vše to vypadá jako jeden velký organizovaný chaos, který je k tomu ještě děsně fotogenický, že nás to nechává jen zírat z okénka.
Týden trávíme u Babara v jednom z jeho domů v Rawalpindi, sesterském městě Islámabádu, které je chaotické a pestré. Babar zrovna prodává svůj byznys a jelikož musí pracovat jen 15 minut denně, zbývá mu dost času pro nás. Ukazuje nám mimo jiné burzu nemovitostí v Islámabádu a společně podnikáme několik výletů do blízkého či vzdálenějšího okolí Punjabu. Babar nám vysvětluje spoustu věcí o Pákistánu, které nechají člověka jen žasnout a občas pořádně zamrzí. Babar má mnoho známých, s několika z nich se seznamujeme a dokonce se účastníme afghánské smuteční ceremonie, což je pro nás velmi působivé. K tomu nás ještě rozmazluje Babarův kuchař Amir, který třikrát denně kouzlí teplý pokrm. Od jednoho známého jsme pozváni do vily z koloniálních časů, jen aby pro nás byla připravena ryba a spousta dalších pochutin....Ačkoli jsme o pohostinnosti Pákistánců slyšeli již předtím, předčila pohostinnost místních naše očekávání a my si náš pobyt v Pákistánu s tak přátelskými lidmi rozhodně nepředstavovali.
Pak ale přichází ona tragická událost v Pešawaru, kdy Taliban postřílel 150 žáků a učitelů a atmosféra v celé zemi, ba dokonce i v Indii je velmi skličující, a my máme pocit, že něco visí ve vzduchu.
Jelikož chceme do Indie pozemní cestou, vedou naše další kroky do pohraničního města Láhaur. Než autobus vyjede, dokumentuje policie formou videa pasařéry na palubě a zavazadla prochází skenem, jako na letišti. Po příjezdu v Láhauru jedeme s Ahsanem na náměstí položit svíčky na památku obětem zavražděným v onom krvavém incidentu.
Mysleli jsme, že transvestity v ulicích konzervativního Pákistánu už nic nepřetrumfne, ale Sufistická noc v Láhauru to dokázala. Kolem desáte večer jsme dorazili na místo konání téhle akce v centru města, už několik bloků před místem byly ulice ucpané více než obvykle. Podivujeme se jen nad tím, že i přes tak velké množství lidí zde u vchodu narozdíl od supermarktů a nádraží neprobíhají žádné kontroly. Ve dvoře se prodíráme mezi mladíky a plnovousými starými muži ke kruhu, který slouží jako podium. Dva muži zde ve stoji a děsně rychle bubnují na dvojitý buben. Kolem nich se až do transu točí, poskakují a jinak tělesně projevují muži v dlouhých košilích a s dlouhými zpocenými vlasy. Okolo nich je to jen jedna velká tlačenice a my krom Daniely nevidíme ani jednu ženu. Jak z gestikulací vyrozumíme, je zde pro ženy vyhrazen speciální prostor, jakási klec hned vedle pódia. Muži mezitím buď kouří šest cigaret najednou nebo si balí špeka. Zůstáváme až do půlnoci, muzika a tance však trvají až do ranních hodin.
Druhého dne máme na programu další kuriozitu. Hraniční ceremonii na pákistánsko-indické hranici. Každý večer se zde koná pompézní ceremonie, při které se uzavírá hranice a vlajky jsou staženy ze žerdi. Vojáci na obou stranách hranice jsou nastrojení a vypadají jako bojovní kohouti a snaží se svými přehnanými gesty demonstrovat sílu. Indickému kolegovi potřese pákistánský kolega ruku jen nejkratší možný okamžik a vojáci jsou povzbuzováni animátory a publikem.
Jednoho večera po vydatné večeři navrhuje Ahsan, abychom vyzkoušeli místní “pán”, který podporuje trávení. Zastavujeme se u stánku na ulici, prodejce potírá čerstý arakový list hnědou arakovou, a pak bílou vápennou pastou, na to pokládá žvýkací tabák, trochu barevného sladkého posypu a celé to zaroluje do formy párku. Příjemce otevře doširoka ústa a arakový list je zastrčen umným tahem přímo do pusy. Pak se to celé rozkouše, až je z toho kaše. Celá ceremonie je celkem vtipná, s Alexem se tomu smějeme ještě dlouho poté. Smích Alexe ovšem v noci přechází, neboť ho arakový list pořádně vyčistil a vše vyšlo horem i spodem ven.
Pomalu se blíží Vánoce a my ještě nevíme, zda je strávíme v Pákistánu nebo už v Indii. U našeho hostitele se však potkáváme s dvěma Němci. Štěpka dokonce projela Balučistán s Johannesem a Anjou, které jsme potkali v Garmeh v Íránu. Ukazuje se, že Jo a Anja budou přes Vánoce také v Láhauru. Takže je rozhodnuto, že Vánoce oslavíme všichni společně. Nakupujeme suroviny na bramborový salát, karbanátky, rybu, maličkosti jako dárky a Ali dokonce obstarává malinký umělý stromeček. A tak v Pákistánu balíme dárky do novinového papíru a házíme si o ně kostkou. Nakonec je z toho podařený Štědrý večer, s falešnými koledami a hrou na kytaru. Kazí to pak jen to, že když se nás šest cizinců a dva místní – Ali a jeho mamka Shabee- vydá na špacír po Láhauru, abychom si dali čaj. Po chvíli u nás staví policejní pick-up a my jsme vyzváni, abychom si nasedli a jeli na policejní stanici. Policejní šéf nám oznamuje, že kdosi volal na policejní stanici, že se po městě potuluje 8 podezřelých osob, pravděpodobně teroristů. Když ho přesvědčujeme o tom, že teroristi nejsme, omlouvá se nám za podezírání a čaj nakonec pijeme s ním na policejní stanici. Aliho mamka si přesto dělá starosti, že by mohla mít problémy, jelikož se procházela s cizími muži po ulici, aniž by u toho byl její manžel.
Počasí v Pákistánu je pošmourně chladné. Každý den od rána do večera je zamlženo a teplota se nevyšplhá na více než 10°C. Žádný dům zde nemá topení, tři týdny zimy se nějak přetrpí. A tak se nás večer zachumlává šest do tlustých dek a spacáku vměstnáni na jednu rozloženou pohovku a sledujeme filmy. Jelikož si se Štěpkou dobře rozumíme, rozhodujeme se vyrazit do Indie společně.
Po jen dvou týdnech opouštíme tuto zemi se smíšenými pocity. Odnášíme si odsud naše dosud nejlepší zážitky z couchsurfingu. Velký dík patří Babarovi, Ahsanu a Alimu a jeho rodině. Na druhou stranu jsme pocítili, že je země hluboce poznamenána násilím a terorem posledních let. A protože počasí v prosinci bylo už příliš chladné, nechali jsme si to nejlepší – totiž hory – pro tentokrát ujít. Dá-li Bůh, někdy příště!


The kings of the road


Seen in Muree

An Afghan mourning ceremony near Rawalpindi
Babar (middle) our incredible host took us to the mourning ceremony





Tea shop in Lahore



Badshahi mosque without shoes at 7°C in Lahore
A highly guarded shia mosque in Lahore

The queens of the road in the background
In the streets of an old town quarter in Lahore





Winter fashion for goats

Next candidate for EU membership



Border ceremony at Wagah Pakistani-Indian border




Mittwoch, 18. März 2015

دولة الإمارات العربية المتحدة & عمان



30.11. - 11.12.2014

Wir wollen die Fähre vom Iran in die Vereinigten Arabischen Emirate nehmen. Alles wirkt ganz einfach. Wir fragen bei einer Reiseagentur nach und die sagt uns, dass jeden Mittwoch und Samstag um 21 Uhr eine Fähre von Bandar Abbas nach Schardschah fährt. Als wir aber am Donnerstag in Bandar Abbas ankommen und das Ticket kaufen wollen, wird uns mitgeteilt, dass die Fähre diesen Samstag ohne Grund ausfällt. Man sagt uns, dass am Sonntag noch eine Fähre vom benachbarten Hafen direkt nach Dubai fahren soll. Wir fragen bei weiteren Reiseagenturen nach und wir bekommen bei fast jeder eine andere Antwort, bezüglich des Tages, Ortes und der Zeit. Wir versuchen einfach unser Glück und kommen am Sonntag um 9.30 Uhr morgens im benachbarten Hafen an und erfahren, dass die Fähre um 10 Uhr losfährt. Wir fragen uns hektisch durch, wo man ein Ticket kaufen kann. Als wir am richtigen Schalter sind, erfahren wir, dass man keine US-Dollar akzepiert, sondern nur iranische Rial. Die Bank im Hafen tauscht jedoch kein Geld, die nächste Bank ist zu weit entfernt. Wir fragen, ob uns jemand privat Geld tauschen kann. Jedoch will niemand so richtig unsere Dollars. Die Zeit rennt, es ist 10 vor 10 und wir haben weder Ticket, noch sind wir durch die Grenzkontrolle. Auf einmal geht es ganz schnell, ein Mann kauft für uns die Tickets, gibt unsere Pässe dem Grenzbeamten, die aber skeptisch unsere Visumsverlängerung begutachten und uns mehrere Fragen stellen. Wir steigen als letzte auf die Fähre und 5 Wochen Iran liegen hinter uns. Auf der Fähre geben wir dem hilfsbereiten Mann unsere Dollar und er gibt uns gleich noch ein paar Dirrham und Tipps für den Start in Dubai.

Von der Hilfsbereitschaft der Iraner verwöhnt frage ich am Hafen in Dubai eine junge Frau, ob ich mit ihrem Handy unseren couchsurfing Gastgeber anrufen kann. Im Iran war das eine Selbstverständlichkeit. Hier wurde ich erstmal komisch angeschaut.

Unser pakistanischer Gastgeber Sischan wohnt mitten im Finanzviertel Dubais, zwischen den riesigen Wolkenkratzern. Zwischen all den Glaswänden, Anzugträgern, Porsche und Ferraries fühlt man sich auf einmal fehl am Platz. Als wir mit unseren Rucksäcken so durch die fast menschenleeren Straßen laufen (alle fahren mit dem Auto/Taxi, es gibt zum Teil nicht mal Fußwege), hält ein Auto. Der Fahrer hupt und ruft uns freundlich zu, dass er noch nie Backpacker im Finanzviertel gesehen hat. Sischan arbeitet auch bei einer Bank und ist ziemlich beschäftigt mit seiner Arbeit. Einmal fährt er noch 23 Uhr ins Büro, um etwas zu erledigen. Allgemein wirkt Dubai wie eine Stadt in der viele nur leben, um Geld zu machen. Seien es die vielen südasiatischen Gärtner, Bauarbeiter etc. oder die westlichen Anzugträger. Und es gibt viele Möglichkeiten das hart verdiente Geld wieder leicht auszugeben.

Nach zwei Tagen ziehen wir weiter. Wir nehmen den Bus nach Maskat, Oman. Obwohl der Oman auch vom Ölvorkommen im arabischen Golf profitiert, verfolgt man eine andere Strategie, als die VAE. Der traditionelle Baustil soll erhalten bleiben, deshalb werden keine Häuser mit mehr als 3 Etagen genehmigt. Das hört sich gut an, hat aber zur Folge, dass die Hauptstadt wie ein dicker Wurm zwischen Meer und Gebirge wächst. So breitet sich die ganze Stadt über 60 km entlang der Küste aus. In Maskat gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel, außer Taxis und im ganzen Land fahren nur ein paar Überlandbusse. Uns bleiben nur 6 Tage im Oman. Trampen wäre da etwas zu unberechenbar, deshalb entscheiden wir uns, ein Auto zu mieten. Wir gabeln noch einen Brasilianer auf und machen uns auf den Weg, zu Tiermärkten, ausgetrockneten Flussschluchten, Burgen, Wüsten, Kamelen und Sandstränden.

Über den Oman hatten wir uns vorher kaum informiert und er hat uns auch total überrascht. Alles wirkt sehr wohlhabend. Durch den Ölreichtum, kann sich das Land erlauben, Benzin, Elektrizität, Gesundheitsversorgung und Bildung sehr billig, bzw. kostenlos anzubieten. Jeder Omani bekommt bei der Hochzeit ein Grundstück und Geld vom Staat, um einen perfekten Start ins Familienleben zu ermöglichen. Man sieht fast ausschließlich neue Autos durchs Land fahren. Trotz dieses Reichtums hält das Land an Traditionen fest. Der Sultan ist der uneingeschränkte Herrscher des Landes. Das Parlament hat nur beratende Funktion. Man sieht viele Autos, die Aufkleber haben, die die Sympathie mit dem Sultan ausdrücken.

Mit unserer couchsurfing Gastgeberin Sinath fahren wir zu einem Freund, der auch sehr aktiv bei couchsurfing ist. Beiläufig erzählt er uns, dass er sieben Kinder hat. Sein Vater hat 3 Ehefrauen und er selbst 23 Geschwister. Er ist weltoffen, hat sein eigenes Business und das wirkt alles sehr leicht und selbstverständlich. Fast alle Männer tragen die traditionelle arabische Kluft. Ein langes weißes Kleid mit verschiedenen Hüten oder Tüchern auf dem Kopf. Da wirkt selbst der einfache Taxifahrer oder Bauer wie ein Millionen schwerer Scheich. Manchmal hat dieser Reichtum aber auch komische Auswüchse. Wir fahren zu einem entlegenen Strand und denken dort alleine zu sein. Auf einmal kommt ein dicker SUV über die Sanddünen gerauscht. Junge Omanis sitzen drin und wollen einfach aus Spass ihr Gefährt im tiefen Sand testen, sie steigen nicht einmal aus und nach 5 Minuten verschwinden sie wieder. Trotzdem ist der Oman ein ruhiges Land. Man merkt ihm an, dass er seit jahrtausenden an einer Schnittstelle des Handels liegt. Ostafrikaner, Südasiaten und Araber leben hier seit langem zusammen und das wirkt sich auf das Essen und die Basars farbenfroh aus.


Spojené arabské emiráty & Omán

Z Íránu se chystáme trajektem do Spojených arabských emirátů. Vypadá to zcela jednodušše. Ujišťujeme se ještě v cestovní agentuře, která nám potvrzuje, že každou středu a sobotu vyjíždí z přístavu Bandar Abbas trajekt do Šardžahu v SAE. Když ale ve čtvrtek dorážíme do přístavu Bandar Abbas a chceme si koupit lístek, je nám řečeno, že zrovna tuhle sobotu bez udání důvodu trajekt nejede. Z nedalekého přístavu by ale měl jet trajekt přímo do Dubaje. Ptáme se tedy v několika dalších cestovních kancelářích, a dostáváme odlišné informace od každé z nich, které se liší dnem, časem i místem. Nezbývá tedy jinak než zkusit štěstí, a tak v sobotu v půl desáté dopoledne dorážíme do sousedního přístavu a trajekt jede! Ovšem už v 10 hodin a lístek, který se má zakoupit tři hodiny před odjezdem samozřejmě nemáme. Hekticky se prokousáváme davem v přístavu, kde si máme koupit lístek. Když se konečně ocitneme ve správné frontě, je nám řečeno, že nelze platit dolary. Jelikož je to ale náš poslední den v Íránu, nemáme už potřebný obnos v riálech. V přístavu se sice nachází banka, ale z neznámého důvodu nemění peníze a další banka je příliš daleko. Soukromě nám také nikdo nechce dolary směnit, což je vzhledem k inflaci v Íránu celkem překvapivé. Čas běží a my se pomalu smiřujeme s tím, že tahle absurdita nebude mít konce dokud trajekt neodjede bez nás. Najednou ale nastává zvrat, jeden pán nám kupuje lístky, cpe naše pasy hraničáři, který je ale poněkud skepticky zkoumá, především prodloužení íránského víza a pokládá nám několik otázek. Nakonec nastupujeme na trajekt a pět týdnů v Íránu je za námi. Na trajektu máme konečně čas vyrovnat se s oním nápomocným ochotným pánem, který nám rovnou mění několik dirhamů pro začátek v Dubaji.

Zhýčkáni íránci a jejich ochotou pomoci se v přístavu v Dubaji ptáme mladé slečny, zda bychom si od ní mohli zavolat a zkontaktovat našeho hostitele. V Íránu naprostá samozřejmost, zde se ale setkáváme s nepochopením.

Náš pákistánský hostitel Zíšan bydlí přímo ve finanční čtvrti Dubaje, uprostřed všech obrovských mrakodrapů. Obklopen skleněnými stěnami, kravaťáky, auty značek porsche či ferrari se člověk připadá tak trochu na špatném místě. Když si to s krosnami šineme liduprázdnými ulicemi (všichni jezdí autem/taxíky, částečně chybí i chodníky), zastaví jedno auto. Řidič zatroubí a zvolá k nám, že ještě nikdy ve finanční čtvrti žádné baťůžkáře neviděl! Zíšan pracuje v bance a je prací plně vytížen. Jednou se vrací do kanceláře ještě v jedenáct večer, aby něco zařídil. Celkově na nás Dubaj působí jako město, kde je spousta lidí jen za účelem vydělat peníze. Ať už se jedná o jihoasijské zahradníky, stavební dělníky atd. nebo o kravaťáky ze západu. Skýtá se zde taky mnoho možností, jak těžko vydělané peníze rychle prošancovat.

Po dvou dnech nás to táhne dále. Autobusem se vydáváme do Maskatu, Ománu. Ačkoli má Omán také zisk z těžby ropy v Arabském zálivu, řídí se jinou strategií než SAE. Tradiční stavební styl má být nadále zachován, proto nejsou povoleny stavby vyšší než 3 podlaží a dominuje bílá barva. Což zní na jedné straně chvályhodně, na straně druhé to má ale za následek, že se hlavní město Maskat táhne jako tlustý červ namačkaný mezi pobřežím a horami a měřící přes 60km. K tomu zde není žádná hromadná doprava, jezdí se jen taxi a v celé zemi je jen pár meziměstských autobusů. Jelikož v Ománu máme jen šest dní a stopování by zde bylo celkem nevypočitatelné, rozhodli jsme se pronajmout si auto. Přidává se k nám ještě jeden Brazilec a společně se vydáváme na cestu: na trhy se zvířaty, do polovyschlých kaňonů řek, na hrady, za velbloudy, do pouště a na písečné pláže.

O Ománu jsme se předem moc neinformovali a totálně nás překvapil. Všechno působí velmi majetně. Díky bohatství z ropy si Omán může dovolit nabízet benzín, elektřinu, zdravotní zajištění a vzdělání velmi levně či zdarma. Každý Ománec navíc obdrží ke svatbě pozemek a peníze od státu, aby mohl úspěšně začít rodinný život. Jinak jsou vidět jen nová auta. Přes toto bohatství si ale Omán uchovává tradice. Sultán je neomezený vládce země. Parlament mám jen poradčí funkci. Na mnoha autech je vidět nálepky, které vyjadřují sympatie k sultánovi.

S naší hostitelkou Zínath ze Singapuru navštěvujeme "pravého" Ománce z Maskatu, Mohammeda, který je velmi aktivní na couchsurfingu. Jen tak mezi řečí nám sděluje, že má sedm dětí. Jeho otec má 3 ženy a on má 23 sourozenců. Je to světuotevřený člověk, má svůj vlastní podnik a všechno se jeví jednodušše a samozřejmě. Skoro všichni muži nosí tradiční arabský oděv. Dlouhý bílý šat a k tomu různé čepečky či šátky na hlavě. A tak i prostý taxikář vypadá jako miliony ověšený bohatý šejch. Občas má ale bohatství i stinné důsledky. Jedeme na odlehlou pláž a chceme si užít klidu. Najednou se ale přes písečné duny přivalí nablýskané SUV. V něm sedí mladí ománci a ze srandy testují auto v hlubokém písku. Ani nevystoupí a po pěti minutách se po nich zase slehne zem. I přesto je Omán klidnou zemí. Je ale poznat, že leží už po tisíciletí na místě obchodní stezky. Východní afričani, jihoasijci a arabové zde žijí už po dlouhou dobu pospolu a to má pestrý vliv na místní stravu a trhy.

Approaching Dubai
Backpackers in the Financial district

One of the few nice things at the Dubai Mall, Daniela and the aquarium
f.l.t.r.: John (Brazil), Zeenath (Singapore), Daniela, Alex, Brother of Mohammed, Mohammed (Oman), Roy (India), ...Brothers of Mohammed

"Cow walk" at the life stock market in Nizwa, Oman
Men in traditional Arab dress

Some men were carrying old rifles at the market in Nizwa
Souq (bazaar) in Nizwa
Men peeling garlic at the market in Nizwa
Yemenite style houses in Al Hamra

Oasis village Al Hamra
Wadi Tiwi


Bahla fortress
Jibreen Castle

Wahibi Sands
Tame camel in Wahibi Sands




Watch towers at Sur harbor
Oman is an absolute monarchy ruled by the popular Sultan Qaboos bin Said al Said


Light house in Sur

Sonntag, 8. Februar 2015

ایران




25.10. - 30.11.2014


“Hello Mister! Welcome to Iran, welcome to my city.
 Where are you from?”
“Germany”
“Oh, Germany very good.”
“ What is your idea about Iran? Iran same good?”


So haben uns viele, viele Leute im Iran begrüßt. Der Iran hat einen ziemlich schlechten Ruf. Fanatiker, die amerikanische Flaggen verbrennen und Israel zur Hölle schicken wollen und irgendwie ist doch da auch Krieg, oder? Aber alle, die schon einmal im Iran waren, erzählen dir, dass das Land und vor allem seine Leute einfach fantastisch sind.
Auch wir erleben so viele schöne Momente mit Menschen, wie noch nie zuvor. Da facebook und twitter geblockt sind, funktioniert couchsurfing als legaler social network Ersatz. Nichts desto trotz haben fast alle Iraner facebook und selbst der amtirende Präsident hat einen twitter account.

Während der 5 Wochen, die wir im Iran verbracht haben, sind zu viele Dinge passiert und es wäre schwierig, sie alle nacheinander chronologisch aufzulisten. Deshalb folgen kleine Geschichten, die unsere Eindrücke wiedergeben sollen.


Muharram und Ashura

Im schiitischen Islam nehmen die 12 Imane eine besondere Rolle ein. Im Trauermonat Muharram wird der Ermordung des 3. Imams Hussein gedacht. 10 Tage gänglen sich die Männer zur Solidarität mit Hussein selbst, indem sie sich selbst peitschen, barfuß laufen oder schwere Gegenstände tragen. Dazu werden auf den Straßen kostenlos süßer schwarzer Tee mit Zucker, süße Datteln, Wasser und Essen für alle ausgegeben, da Hussein und seine kleine Armee 10 Tage lang belagert wurden und kein Essen und Trinken hatten. Diese 10 Tage sind sehr intensiv und gipfeln zu Ashura, dem Tag, an dem Hussein ermordet wurde. Überall gibt es Prozessionen und riesige Freiluftküchen, die bis zu 200000 Portionen kochen. Wir sind beeindruckt vom starken Glauben und Solidarität der Menschen. Wir bekommen manchmal bis zu 4 Portionen pro Person zugesteckt oder werden in Moscheen zur Prozession eingeladen.

Der Iran ist wirklich ein unfassbares Land. Durch die Politik fast abgeschottet und trotzdem sind die Bewohner sehr westlich orientiert, lernen mehrere Fremdprachen, auch wenn sie wohl die Länder nie besuchen können, deren Sprache sie lernen. Alle wirken sehr sanft und hilfsbereit, jedoch nie aufdringlich und neugierig. Kein anderes Land, welches wir bisher bereisten ,war so natürlich und selbstverständlich gastfreundlich. Danke an alle Iraner, die uns das zeigten, es hat auch unsere Art zu reisen und leben verändert.


Khayyam-Haus Tehran

In Tehran lädt uns ganz spontan Reza in sein Khayyam-Haus ein. Er hat bei sich im Keller ein kleines autonomes kulturelles Zentrum aufgebaut, in dem fast täglich Gedichtvorlesungen, Sprachstammtische und Infoveranstaltungen stattfinden. Da dort genug Platz ist, lädt er auch so viele Reisende wie möglich ein. Während unseres Aufenthaltes waren wir meist zu fünft oder sechst. So blieben wir 6 Tage in Tehran, obwohl es dort nicht viel für uns zu sehen gab. Aber wir haben einfach lange mit einander geredet, versucht, ein bisschen Farsi zu lernen und konnten nach langer Zeit wieder viele leckere Sachen einkaufen, wie Brot, Käse, Kakao und frische Früchte aus dem Iran.

Das Land der Dichter und Denker

Wir trampen bei einem LKW-Gespann mit. In unserem kleinem Notizheft haben wir schon eine Sammlung von persischen Gedichten. Unsere beiden Fahrer sehen eines der Gedichte und fangen an, es mit ausschweifender Betonung zu rezitieren. Ihr eigenes Lieblingsgedicht haben sie auch sofort parat und schreiben es dazu. Jeder Iraner kennt mehrere Gedichte von Hafis, Rumi, Khayyam und anderen auswendig. Selbst wenn ein Problem oder eine Frage auftritt, wird dazu geraten, ein Buch von Hafis in die Hand zu nehmen, es zufällig auf einer Seite aufzuschlagen und das Gedicht vorzulesen, dessen Interpretation für die Lösung des Problems sorgen soll.

Begrüßung


Als Ausländer werden wir überall auf den Straßen begrüßt, selbst ein Soldat ruft uns von weitem aus seinem Wachposten ein lautes “Hello!” zu.
Sogar bei einem flüchtigen Blickkontakt eines Bekannten auf der Straße legt man sich die Hand aufs Herz und tauscht eine Abfolge von Floskeln aus. Einmal treten wir mit einem Freund in ein Haus ein. Er ruft Jalla, Jalla. Die Frauen wissen dadurch, dass ein fremder Mann vor der Tür steht. Sie wuseln in den Zimmern herum und suchen ihre Kopftücher zusammen, legen sie sich an und treten vor die Tür. Eine ältere Frau erscheint und unser Freund und sie tauschen minutenlang Floskeln aus, die das Wohlergehen der Famiele erfragen usw. Nichts deutet darauf hin, dass sie sich das erste Mal begegnet sind. Selbst beim Telefonieren werden Floskeln ausgetauscht, ohne dass man auf die Frage wartet.

Einladungen und Couchsurfing im Iran

Über Couchsurfing schreiben wir viele Anfragen, manche davon machen wir öffentlich, d.h. dass jedes Couchsurfing Mitglied sie sehen kann. Dadurch werden wir auch in Städte eingeladen, die wir eigentlich nicht passieren wollten, nehmen aber gerne einige Umwege in Kauf um nette Couchsurfer kennenzulernen. In Mashhad übernachten wir bei einem jungen modernen Ehepaar, das uns viel über den schiitischen Islam erzählt und uns in ihr Alltagleben blicken lassen. In Tehran kommen wir im Khayyam Haus unter. Bei Esfahan lädt uns Sina in sein Dorf ein, wir fahren in die Wüste, sehen traditionelle Landwirtschaftstechniken, wie Ochsen betriebene Ziehbrunnen, Kamelmühlen und Taubentürme, die zur Düngergewinnung dienen. In Esfahan stellt uns Mustafa ein ganzes Haus zur Verfügung. Abends kommt er mit seinen Freunden vorbei. Bringt komisches Essen mit: süße Teigtaschen werden hier zusammen mit einem Knoblauchjoghurt gegessen. In Kerman lädt uns Ali ein, um uns gleich weiter zu einem Musikerfreund zu vermitteln, der einfach gerne Leute einladen will. Wir erleben zwei unglaubliche Abende bei Wildschweingulasch, hypnotisierender Musik und Tanz. In Shiraz erleben wir das iranische Famielenleben bei Alireza, gechillter Vater von zwei Töchtern und einer sehr netten Frau, die eine sehr gute Köchin ist. Wir nehmen an einem Familienpicknick teil, fahren zum ausgetrockneten Salzsee und verbringen Abende spielend oder erzählend. Es ist auch interessant zu sehen, dass seiner kleine Tochter alle Lieder aus dem Fernsehen auswendig mitsingen kann, das Schulpflichtige Auswendiglernen von arabischen Koranversen fällt ihr jedoch schwerer.
Daneben schreiben uns unzählige Leute eine Einladung, um uns die beste Eisdiele mit dem leckersten Eis, ihre Englischklasse oder das beste kostenlose Essen zu Ashura zu zeigen.
Im Zug lädt uns jemand zu seinem Lieblingsessen, Reis mit Hühnchen ein. Bei einem Bäcker zeigen wir auf einige Dinge, doch der Verkäufer erkennt es nicht, also hilft der Mann hinter uns und sagt uns gleich, dass er unseren Einkauf mit bezahlen wird, wir schaffen es nicht, ihn davon abzuhalten.

Kennenlernen und Wiedersehen

In einer kleinen Wüstendorfoase in der Dascht-e-Lut treffen wir an einer Quelle Jo und Anja aus Deutschland. Sie sind mit ihrem grünen VW-Bus genau wie wir auf dem Weg nach Indien. Wir gesellen uns mit unserem Zelt zu ihnen, kochen am Abend königliche Nudeln mit Tomatensoße und Wurststückchen. Danach gibt es ein Lagerfeuer, wir lassen Marshmellows schmelzen und rauchen Schischa. Am nächsten Tag nehmen sie uns mit durch die Wüste nach Jasd. Dort treffen wir im traditionellen Silk Road Hotel zum dritten Mal nach Tadschikistan und Usbekistan Heppo und Berit mit Frau Scherer und auch viele andere Reisende, die zwischen Australien und Europa unterwegs sind. Auch später werden wir einige davon wieder treffen.


Kopftuchpflicht

Ahja....fast hätten wir ein wichtiges Thema vergessen: Im Iran besteht für Frauen eine Kopftuchpflicht. Für Daniela heißt das, in der Öffentlichkeit eine Kopfbedeckung tragen und dabei sollen keine Haare zum Vorschein kommen. In kleineren konservativen Orten wird dies ziemlich streng eingehalten. In Großstädten wie Tehran wird dagegen damit relativ locker umgegangen, manche Frauen binden ein Kopftuch nur hinten am Kopf fest, so das man praktisch komplett die Haare sehen kann. Hier werden auch einfach Leggins und ziemlich eng anliegend Kleider getragen.
In religiösen Stätten, wie Moscheen, muss aber ein Chador (“das Zelt”) getragen werden. Praktisch sieht der Chador wie ein Bettlaken aus, man kann ihn vor dem Eingang ausleihen und in der Umkleidekabine umwerfen und dann darf man die Moschee betreten. Ein Bettlaken umzuwerfen und wie ein Geist durch die Moschee zu spazieren hört sich zwar einfach an, ist es aber nicht. So kämpft Daniela gleich am ersten Tag im Iran das erste Mal mit Chador, denn der über das Kopftuch drüber geworfene Chador rutscht nach unten und zieht auch gleich das Kopftuch mit runter. Man wird sofort von den Aufpassern in der Moschee ermahnt, man solle sich bedecken. Anstatt sich auf die Schönheit und Atmosphäre der Moschee zu konzentrieren, kümmert man sich die ganze Zeit um das ständig rutschende Bettlaken.




Zum Ende unseres Aufenthlates in Iran verbringen wir ein paar Tage im Süden von Iran, am Strand. Es wird hier viel gepicknickt und gezeltet, auf den ersten Blick sehr schön. Auf den zweiten sieht man alle Frauen eingehüllt und im Schatten schwitzend sitzen. Vor sich den Blick aufs blaue Meer, durchdringt einen die Lust, sich aller Sachen zu entledigen und im kühlen Wasser ein paar Züge zu schwimmen und sich von der Hitze befreien. In der Realität geht man in langen Leggins, langärmlicher Tunika und Kopftuch langsam ins Wasser, alles wird naß und schwer und die paar lang ersehnten Züge sind anstrengend und nicht sehr befreiend. Nach dem Baden sieht man mit all den Klamotten wie ein nasser Hund mit driefendem Fell aus und der nächste Gedanke ist, wie man es mit dem Umziehen macht. Umziehen ohne Umkleidekabine geht hier nicht, Umkleidekabinen gibt es aber nicht (Wer hätte schon gedacht, dass Frauen auch baden wollen??) und Toiletten sind zu weit...... Der Iran ist eben nicht für seine Badestrände bekannt.



ÍRÁN



“Hello Mister! Welcome to Iran, welcome to my city. Where are you from?”
“Germany”
“Oh, Germany very good.”
“ What is your idea about Iran? Iran same good?”


Těmito slovy nás v Íránu přivítalo mnoho lidí. Írán má celkem špatnou pověst: fanatici zapalující americké vlajky a posílající Izrael do pekla, a tak nějak se tam válčí, ne? Ale všichni, kdo již v Íránu jednou byli, ti poví, že je to země fantastická a hlavně její lidi jsou fantastičtí.
I my zažíváme spousta pěkných chvil s lidmi, jako nikdy předtím. Jelikož jsou sociální sítě facebook a twitter blokován, funguje Couchsurfing jako jejich legální náhražka. Ale i přesto mají skoro všichni facebook, a dokonce i úřadující prezident má účet na twitteru.
Během pěti týdnů, které jsme v Íránu strávili, se událo mnoho věcí a zároveň uplynulo hodně času než jsme se dostali k sepsání tohohle příspěvku, tudíž by bylo těžké chronologicky popsat naše zážitky. Následuje pár kratších historek, které vám chtějí přiblížit naše zážitky a to, jak to v Íránu chodí.


Muharram a ašurá

V šíitském islámu má velký význam 12 imámů, přičemž ve smutečním měsíci muharramu se připomíná zavraždění imáma Hosejna. Ze solidarity s Hosejnem se po deset dnů trýzní muži, přičemž se sami bičují, chodí bosí nebo nosí těžké předměty. K tomu se na ulicích vydává zdarma sladký černý čaj, chutné datle, voda a jídlo pro všechny, neboť Hosejn a jeho malá armáda byli obléháni po deset dní a neměli jídlo ani vodu. Těchto deset dní je velmi intenzivních a vrcholí Ašurou, dnem, kdy byl Hosejn zavražděn. Všude je možné vidět procesí a polní kuchyně, kde se denně vaří až 200000 porcí. My jsme ohromeni silou víry a solidaritou lidí. Občas se nám stane, že nám jsou podstrčeny i čtyři porce jídla, které musíme dlouho odmítat, jindy jsme zas pozváni k procesí do mešity.

Írán je země vskutku neuchopitelná. Politicky skoro odtržená, a stejně jsou lidé západně orientováni, učí se mnoho cizích jazyků, i když jim možná nikdy nebude přáno tyto země navštívit, jejichž jazyky se učí. Všichni působí velmi jemně a nápomocně, avšak ne dotěrně či přehnaně zvědavě. Žádná jiná země, kterou jsme doteď navštívili, nebyla tak přirozeně a samozřejmě pohostinná. Děkujeme všem Íráncům, kteří nám svou pohostinnost ukázali, změnilo to také náš způsob života a cestování.

Chajámův dům v Tehránu

V Teheránu nás zve spontánně Reza do Chajámova domu. U sebe ve sklepě zřídil malé autonomní kulturní centrum, kde se skoro denně konají čtení poezie, jazykové Stammtische či různé informační schůzky. Jelikož je zde dostatek místa, zve Reza tolik cestujících, kolik to jen jde. Během našeho pobytu nás zde bylo většinou pět nebo šest. Tak jsme strávili 6 dní v Teheránu, i když zde jinak pro nás nebylo mnoho k vidění. Ale zato toho bylo mnoho k vyprávění, byli jsme zasvěceni do tajů perštiny a také jsme si užívali toho, že jsme po dlouhé době mohli koupit všemožné pochutiny jako čerstvý chléb, na který se stojí fronta, sýr, kakao a hlavně čerstvé ovoce z Íránu.

V zemi poetů a myslitelů

Jedeme stopem v náklaďáku, a poté, co jsme pokonverzovali rukama nohama o všem možném, vytahujeme náš zápisníček, kde máme mimo jiné i ukázku perské poezie. Jakmile to naši řidiči spatří, začnou recitovat ono dílo a svou oblíbenou báseň mají také ihned připravenou a připisují ji k tomu. Snad každý Íránec zná několik básní od Háfeze, Rumiho či Chajáma zpaměti. Dokonce se i radí, v případě problému či otázky náhodně otevřít knihu od Háfeze, přečíst báseň na oné stránce, a její interpretace by měla být řešením problému či odpovědí na otázku.

Zdravení

Jakožto cizinci jsme všude na ulici zdraveni, dokonce i voják na nás ze svého strážného postu volá hlasité “Hello!”.
I když se na ulici jen krátce potkají dva Íránci, přiloží si ruku k srdci a vymění si sérii floskulí. Jednou vstupujeme s naším kamarádem Íráncem do domu. Před dveřmi zvolá “Jala, jala!” Ženy v domě tak ví, že před dveřmi stojí cizí muž. Vyhrabou tedy své šátky, zahalí se do nich a vyjdou před dveře. Ve dveřích se objeví starší paní a náš kamarád si s ní několik minut vyměnuje floskule o tom, jak se daří rodině, atd. Nic nenaznačuje tomu, že se vidí poprvé v životě, ačkoli tomu tak je. Dokonce i při telefonování se vyměnují floskule, aniž by se čekalo na otázku.

Pozvání a couchsurfing v Íránu

Na couchsurfingu píšeme mnoho žádostí, některé z nich veřejně, tzn. že každý člen couchsurfingu je může vidět. Tak se nám dostává pozvání do měst, která jsme vlastně navštívit nechtěli, ale rádi to vezmeme oklikou a poznáme přátelské hostitele. V Mašhadu přenocujeme u mladého moderního páru, který nám vypráví o šíitském islámu a nechává nás nahlédnout do každodeního života ve velkoměstě. V Tehránu je nám poskytnuto útočiště v Chajámově domu. U Esfahánu nás zve Sína do své rodné vesničky, vydáváme se do pouště, vidíme tradiční zemědělské metody, jako volem poháněnou studnu, velbloudí mlýn a holubí věžě, které slouží k získávání hnojiva. V Esfahánu nám Mustafa dává k dispozici celý dům. Večer přichází se svými přáteli a přináší esfahanské specitality: sladké taštičky, které se zapíjí česnekovým jogurtem. V Kermánu nás zve Ali, aby nás zprostředkoval dále ke svému známému, který je vynikající muzikant a rád hostí lidi. Zažíváme zde dva večery s gulášem z divočáka, hypnotizující hudbou a tancem. V Šírázu zase prožíváme rodinný život u Ali Rezy, otce dvou dcer a manžela velmi sympatické ženy, která je mimojiné i suprová kuchařka. Zúčastníme se zde rodinného pikniku, jedeme k vyschlému slanému jezeru a večery trávíme hraním společenských her nebo vyprávěním. Je také zajímavé pozorovat, že mladší dcera je schopná si zapamatovat texty všech písní, které běží v televizi, ale zapamatovat si arabské verše Koránu, které se musí biflovat do školy, je pro ni skoro nemožné.
Krom toho se nám dostává pozvání na nejlepší zmrzllinu ve městě, na hodinu angličtiny nebo na nejlepší ašura jídlo.
Ve vlaku nás zve jeden spolucestující na svůj oblíbený pokrm, rýži s kuřecím. U pekaře ukazujeme na věci, co bychom si rádi dali, ale prodavač si stále není jistý, co vlastně chceme. Nakonec to končí tak, že zákazník stojící za námi nám objedná a dokonce i zaplatí, i když vehementně protestujeme a cítíme se trapně.

Nová seznámení a znovushledání

V malé pouštní oáze v Dascht-e Lut potkáváme u pramene Jo a Anju z Německa, kteří jsou se svým VW-busem stejně jako my na cestě doIndie. Přidáváme se k nim se svým stanem, k večeři vaříme královské špagety s rajsou omáčkou a kousky salámu. Poté sedíme kolem táboráčku, opékáme marshmellows a kouříme vodnici. Příštího dne se s nimi vydáváme pouští do Jazdu. Zde v tradičním hotelu Hedvábná stezka potkáváme již potřetí po Tadžikistánu a Uzbekistánu Heppo a Berit s paní Scherer a také spoustu dalších cestujících, kteří jsou na cestě mezi Austrálií a Evropou. Některé z nich potkáváme i později na další cestě.

Povinná pokrývka hlavy

A jo...skoro bychom zapomněli na jedno důležité téma: v Íránu jsou ženy povinny mít na hlavě pokrývku hlavy. Pro Danielu to znamená, na veřejnosti nosit šátek, přičemž by neměly vykukovat žádné vlasy. V malých konzervativnějších městech je toto celkem striktně dodržováno. Ve velkých městech, jako např. Tehránu se na věc pohlíží celkem schovívavě, některé ženy mají šátek připevněn jen vzadu na týle hlavy, takže je možné vidět prakticky skoro všechny vlasy. Zde ženy také nosí jen legíny a celkem přiléhavé svršky. Na náboženských místech, jako mešitách, je povinnost zahalení do čádoru (“stanu”). V praxi čádor vypadá jako prostěradlo, je možné si ho vypůjčit u vchodu , zahalit se do něj v převlékárně a poté vstoupit do prostranství mešity. Přehodit si přes sebe prostěradlo a procházet se po mešitě jako duch zní možná jednoduše, ale zas tak jednoduché to není. A tak první den v Íránu Daniela zápasí s čádorem, neboť čádor přehozený přes šátek sklouzává z hlavy dolů a ještě ke všemu s sebou stahuje i šátek. Ani se člověk nenaděje a hned je upozorněn morálními strážci v mešitě, aby se náležitě zahalil. A tak místo aby se člověk soustředil na krásu a atmosféru v mešitě, stará se o neustále sklouzávající prostěradlo.
Ke konci našeho pobytu v Íránu trávíme několik dní v teple na jihu Íránu, na pláži. Všude je vidět stany a rodinné pikniky, na první pohled nádherná idylka. Na druhý pohled je vidět zahalené, ve stínu sedící a potící se ženy. Před sebou pohled na průzračně modré moře, popadne jednoho chuť, strhnout ze sebe všechny svršky a zaplavat si v chladivé vodě a osvobodit se od vedra. Realita je ovšem taková, že se člověk v legínách, tunice s dlouhým rukávem a šátkem na hlavě pomalu vydá do vody, svršky okamžitě ztěžknou a lepí se na tělo a těch několik vysněných temp je nečekaně namáhavých a ne zcela osvobozujících. Po vytoužené koupeli se z dámy stává mokrý dlouhosrstý pes, ze kterého to kape jak se dá a přichází pomyšlení na to, kde se převléci. Převléknutí na večejnosti zde nepřipadá v úvahu. Převlékárny se zde nevedou (Kdo to kdy slyšel, že by se ženy také rády koupaly??) a toalety jsou hodně daleko.......Írán zkrátka není proslulý svými plážemi ke koupání.

 

Imam Reza Shrine in Mashhad


First day in Iran - Daniela, her Hijab and a Sangak (baked on gravels) bread

Bazar-e Bozorg (Grand Bazar) in Tehran
He sells fake labels like addidas etc.

Ashura procession in Tehran
Ashura walk procession in Kashan

Cooking for 20.000 people


One day of Ashura is dedicated to the children of Imam Hussein

Agha Bozorg mosque in Kashan
Fountains are colored to show the blood which Imam Hussein lost
Cars and trucks  painted to show Imam Husseins suffer

Daniela learns how to make a carpet

The uncle and nephews of our host in Varzaneh
Having a BBQ in the desert with our host and his cousin




Jump of joy in the desert near Varzaneh
Men taking a nap at Jameh mosque in Esfahan


Naqsh-e-Jahan square in Esfahan

Sheikh Lotfollah mosque in Esfahan

Qale (head) & pache (feet) is a delicatesse in Iran


Having a nice evening at our hosts house in Esfahan


One of the many nice domes in Iran - Bazaar-e Bozorg

A Zoroastrian family enjoying a dance night in the oasis - Garmeh

The Ayatollahs watching you!

A lady is going to harvest dates in Garmeh



Meeting Jo and Anja from Franken in Garmeh
For 45 min the road goes just straight

Wind towers in Yazd
Jameh (Friday) mosque in Yazd


This nice gentlmen kindly gave us a ride in their truck
Ruin village of Kharanaq
Kharanaq
Salt lake in the near of Shiraz and our hosts daughter running like crazy
Our awesome host family in Shiraz

Shrine of a brother of Imam Reza - Shiraz
The curious university class in Kerman
One of the students invited us later to her house




Shephard in Meymand - the Flinstone's village
The Flinstone's village Meymand
Our room in the cave hotel in Meymand
Sweet girls on Qeshm Island: "Excuse me, what is "sexy"?
Qeshm Island
This boats travel between Iran and the Arabian peninsula

Men enjoying the sunset in Laft, Qeshm Island