Montag, 4. August 2014

Cross Turkey in spare, Man!

24.06.2014 - 01.07.2014

1700km und eine Woche Zeit. Nach unserem Aufenthalt in Eflatun wollten wir relativ schnell Georgien erreichen und hatten dabei die Gelegeheit Antalya, Side, Konya, Kayseri, Erzurum und Trabzon zu bereisen. Angesprochen haben uns vor allem Teppichhändler, die anscheinend alle Sprachen der Welt auf hohem Niveau beherrschen und versucht hatten, uns auch einen der schönen handgemachten Teppiche zu verkaufen. Wir hatten sie zum Glück überzeugen können, das so etwas mit unserem kleinen Gepäck nicht möglich ist und dass wir es aber beim nächsten Mal tun werden können.
Auf der Reise durch die Türkei hatte uns auch der erste LKW mitgenommen und wir konnten die Straßen und den Blick von ganz oben genießen. Außerdem haben wir uns sogar mit Freunden aus Deutschland getroffen, die uns aus ihrem all-inclusive Urlaub mitversorgt haben! Vielen Dank dafür und wir freuen uns auf die nächsten Urlauber! ;)
Dann wurde es mit dem Genießen schwieriger, denn der Ramadan hatte angefangen. Wie man die krasse Hitze ohne Trinken und Essen aushalten kann ist für uns ein Rätsel, obwohl wir auch ziemlich lange durchhalten mussten, da wir gerade in den konservativsten Orten waren und das Trampen zu schnell ging, dass wir nicht mal die Zeit hatten, heimlich ein Schluck Wasser zu trinken.
Unsere nächsten Schritte führten nach Georgien, worauf wir uns gefreut hatten, denn Georgien ist Dank seiner Größe überschaubar und wir hatten von überall Gerüchte von leckerem Essen gehört ;)

1700km a čas jeden týden. Po pobytu v Eflatunu jsme se relativně rychle chtěli přesunout do Gruzie a měli jsme přitom možnost navštívit Antalyi, Side, Konyu, Kayseri, Erzurum a Trabzon.
Oslovovali nás především prodavači koberců, kteří očividně ovládají všechny jazyky světa na vysoké úrovni a snažili se nám taky jeden pěkný ručně vyrobený koberec prodat. Nám se je nastesti podarilo presvedcit, ze to s nasimi malymi zavazadly neni mozne a ze snad priste budeme moci.
Na cestě Tureckem nás vzal konečně první náklaďák, takze jsme si mohli uzivat pohled na silnici a daleke vyhledy zeshora. Krom toho jsme potkali s kamarady z Nemecka, kteri nas zasobili ze sve all-inclusive dovolene! Moc děkujeme a těšíme se na další dovolenkáře! ;)
Pak už to ale bylo s požíváním slozitejsi, nebot zacal ramadan. Jak se ta strasna vedra daji vydrzet bez piti a jidla nam zustava hadankou, ackoli i my byli donuceni docela dlouho vydrzet, nebot jsme zrovna byli v tech nejkonzervativnejsich mestech a stopovani slo tak moc rychle, ze nam ani nezbyl cas si nekde v ustranni potaji loknout vody.
Nase dalsi kroky vedly do Gruzie, kam uz jsme se těšili, neboť je Gruzie díky své velikosti celkem přehledná a krom toho se k nám odevšad donesly zvěsti o chutné tamější stravě ;)
With Josi and Boris in Side :)
Carpet seller Adem

On the way to Antalya

Mevlana shrine in Konya

Carpet bazar in Kayseri

View on Erciyes mountain in Kayseri


Dry landscape between Kayseri and Erzurum

Erzurum

Ride between Erzurum and Trabzon

Sumela monastery

Thick green forest in the near of Trabzon














Montag, 14. Juli 2014

Eflatun

09.06.2014 - 24.06.2014

Wenn man länger reist, hat man irgendwann Lust länger an einem Ort zu verweilen, als nur für ein paar Tage. Einfach nicht jeden Tag den Rucksack ein und aus packen, sondern die Zeit haben alle Sachen zu ordnen, waschen und auszusortieren. Wir haben diese Lust schon nach einem Monat verspürt und haben deshalb Anfang Juli für 2 Wochen auf einer Farm im Süden der Türkei gearbeitet. Über helpx haben wir eine Farm gefunden, die von einem Künstler geführt wird. Sein Lebensunterhalt verdient er sich durch ein Gästehaus, Yoga- und Kunstkurse und durch den Anbau von Oliven, Mandeln, Kräutern und Kichererbsen. Er veruscht den Anbau im Permakulturprinizp. Das hört sich alles auf den ersten Blick sehr romantisch und idylisch an, die Arbeit war aber hart und chaotisch. Wir waren auf der Farm ca. 10 Helfer, was die Arbeit und Abende im türkischen Hinterland sehr versüßten. Unsere Arbeit bestand hauptsächlich darin Kicherbsen, Kräuter und Bohnen zu ernten und die Hühner zu versorgen. Wir hatten aber auch sehr schöne Momente, wie z. B. das sehr inspiriende Midsommernachtsfeuer.

Kdyz je clovek delsi dobu na ceste, dostavi se obcas chut zustat na jednom miste dele nez jen par dni. Proste nemuset kazdy den vybalovat a znovu balit krosnu, ale mit cas si veci srovnat, vyprat a protridit.U nas se tato potreba dostavila jiz po mesici, a proto jsme na zacatku cervence zakotvili na 2 tydny na jedne farme v jiznim Turecku, kde jsme dobrovolnicili. Pres helpx jsme nasli jednu farmu, kterou vede jeden umelec. Na sve zivobyti se vydelava provozem penzionu, kursy yogy a umeni, a pestovanim oliv, mandli, vsemoznych bylin a cizrny, pricemz se snazi uplatnovat princip permakultury. Cele to zni na prvni pohled romanticky a idylicky, prace je to ovsem tezka, a jak jsme zjistili, i velmi chaoticka. Na farme bylo povetsinou zhruba 10 pomocniku, coz nam zprijemnilo praci a vecery v tomto zapadlem koute Turecka. Nase prace spocivala predevsim ve sklizni cizrny, bylinek a fazoli, a v obstaravani slepic. Na farme jsme prozili mnoho peknych momentu, jako napr. velmi ispirujici oslavu slunovratu.

Helpers together with Aydin in front of the farm

8 helpers, a fridge and a lot of water on a 25 years old Toyota

Fullmoon

Waiting for the shower

Pleasures after work

Turtle and ghost buster

View on Kaş
Meditation area

Lunch and tea break


Our room


Abondoned house
Chickpeas fields forever
View on Kaş

Midsommer nights fire

2 Ecuadorian Mopris

Sonntag, 29. Juni 2014

Bulgarien am Meer

30.05.2014 - 04.06.2014

Bulgarien war auf unserer Reise leider nur als Transitland geplant, überraschte uns aber im Endeffekt mit wohl einem der schönsten Strände der Welt in Irakli. Ein einsamer (jedenfalls im Mai) unberührter Strand und alte Eichenbäume direkt bis zum Strand. In den schattigen Eichenwäldern haben Leute aus Strandgut und Steinen kleine Freiluftwohnungen geschaffen, in denen manche den ganzen Sommer über wohnen.
An diesem Strand haben wir auch bemerkt, wie klein die Welt ist und haben die Freundin eines Freundes getroffen. Diese hat uns zum Abschied noch die Zukunft vorausgesagt.

Bulharsko bylo na nasi ceste bohuzel naplanovano jen jako tranzitni zeme, nakonec nas ale prekvapilo jednou z nejhezcich plazi na svete - Irakli. Opustena nedotcena plaz (alespon v kvetnu tomu tak bylo) a stare duby sahajici az k plazi. V tech stinnych dubovych lesech si lidi vybudovali malinke pristresky z materialu, ktere nalezli na plazi a z kamenu; strechu tvori huste vetve stromu. Nekteri v techto pristrescich travi dokonce cele leto. Na plazi jsme si mimo jine pripomneli, jak maly ten svet je, neb jsme potkali kamaradku naseho kamarada. Ta nam na rozloucenou dokonce vylozila budoucnost ;)






Freitag, 6. Juni 2014

Kapriziöser Sommer / Rozmarné léto

18.05.2014 - 30.05.2014

Bukowina III

Grüne Mutter
Bukowina
Schmetterlinge im Haar

Trink
sagt die Sonne
rote Melonenmilch
weiße Kukuruzmilch
ich machte sie süß

Violette Föhrenzapfen
Luftflügel Vögel und Laub

Der Karpatenrücken
väterlichlädt dich ein

dich zu tragen

Vier Sprachen
Viersprachenlieder

Menschen
Die sich verstehn

                            Rose Ausländer


Höre ich die Namen der historischen Regionen Banat, Bukowina, Bessarabien und Siebenbürgen, dann denke ich an sagenumwobene Landschaften und einfaches Landleben. In unseren 2 Wochen in Rumänien konnten wir beides erleben.

Je-li rec o historickem regionu Banat, Bukovine, Besarabii a Sedmihradsku, vytane mi na mysli povestmi opredena krajina a prosty venkovsky zivot. Behem 2 tydnu v Rumunsku jsme zazili oboji.

Wir wurden herzlich mit einem Țuica im Hostel Costel in Timişoara empfangen. 8 junge Leute haben eine alte Villa gemietet, haben die 1. Etage zum Hostel ausgebaut und leben selbst Parterre. Wir hatten das Glück, dass an unserem 1. Tag ein Freund des Hauses Geburtstag feiert und alle mit Gulasch, eingelegten grünen Tomaten, Kuchen und natürlich Ţuica in verschiedenen Farben und Stärken versorgt wurden.

V hostelu Costel v Temesvaru nas srdecne privitali cujkou. 8 mladych lidi si zde pronajalo starou vilu, jejiz 1. podlazi slouzi jako hostel a sami obyvaji prizemi. Nas potkalo to stesti, ze se v den naseho prijezdu slavily narozeniny a vsichni byli zasobeni gulasem, nalozenymi zelenymi rajcaty, kolacem a samozrejme cujkou ruznych barev a ruzneho obsahu alkoholu.


Wir nehmen uns vor die tschechischen Dörfer im Banat zu besuchen. Diese liegen entlegen zwischen Donau und Karpaten und konnten durch ihre Isolation die tschechische Sprache und Kultur bis heute erhalten. Wir wandern insgesamt 70km in 4 Tagen. Besuchen die 4 Dörfer Svatá Helena, Bígr, Rovensko und Gernik. Essen frischen Käse, Polenta und trinken frisches Quellwasser. Wir überlegen uns welches der vielen leeren Häuser wir für 1-2 Jahre besetzen und bewirtschaften könnten und sehen am letzten Tag sogar einen jungen Wolf, wie er direkt vor uns auf dem Weg einen Mittagschlaf macht. Danach ruhen wir uns für 2 weitere Tage im Hostel Costel aus und genießen frische Erdbeeren und Balkan-Gypsy-Musik.

Nasim planem bylo navstivit ceske vesnice v Banatu, ktere lezi stranou mezi Dunajem a Karpaty a ktere si diky izolaci zachovaly cestinu a ceskou kulturu az do dnes. Za 4 dny jsme nachodili 70km a navstivili 4 vesnice: Svatou Helenu, Bigr, Rovensko a Gernik. Jedli jsme cerstvy syr, polentu a pili vodu primo z pramenu. Premyslime, ktery z tech mnoha opustenych domu bychom mohli obsadit a pristi 1-2 roky obhospodarovat. Posledni den jsme primo na ceste dokonce spatrili mladeho vlka, ktereho jsme zrovna vyrusili z poledniho spanku. Po Banatu si dopravame zaslouzeny odpocinek v Temesvaru: dalsi 2 dni v hostelu Costel a cerstve jahody a balkanska gypsy hudba.


Wir trampen über Sibiu nach Buchareşti und verbringen unsere ersten Tage am Strand in Vama Veche. Zu Fuß überqueren wir die Grenze von Rumänien nach Bulgarien und lachen darüber, dass der komplette bulgarische Grenzposten unbesetzt ist, obwohl darüber eine riesige Fahne weht.

Pres Sibiu pokracujeme stopem do Bukuresti a travime prvni dni na plazi Vama Veche. Pesky prekracujeme hranici z Rumunska do Bulharska a smejeme se tomu, ze bulharska strana vubec neni obsazena, i kdyz se nad ni tyci mohutna vlajka.
Old station on the way between Belgrade and Vršac

Train from Vršac to Timişoara
Timişoara


Street in Timişoara


Start of our hiking trip through the Czech villages in Banat

Nap between Svatá Helena and Gerník

Gerník

Old off road Dacia

Water mill still in use

Preparing dinner in Bígr

Pasture between Gerník and Rovensko

Main road Bígr

Rest with our fellow Bronko

 
Old town Sibiu
Watching the changing weather in Vama Veche